Microsoft ist allen bekannt. Der Platzhirsch unter den Betriebssystemen. Doch so allgegenwärtig Windows auch ist, ist es nicht perfekt. Hohe Benutzerfreundlichkeit auf der einen Seite, aber Zwangsupdates und hoher Kaufpreis auf der anderen Seite. Es geht aber auch anders. Vielen ist Linux sicher ein Begriff. Ein Begriff der bei den meisten zuerst ein Gefühl auslöst, welche sich am besten mit dem Satz: “Ich hab doch keine Ahnung von PCs” beschreiben lässt.

In diesem kleinen Beitrag möchte ich aufzeigen, wie einfach es ist ein Linux-System aufzusetzen, und was für Vorteile und Nachteile Linux bringt. Zunächst ist Linux Mint eine von vielen verschiedenen „Geschmacksrichtungen“ in welchem Linux daherkommt. Im Kern sind diese Distributionen ähnlich: Sie liefern einen Grundbaustein des Betriebssystems. Während z.B. auf Windows Dinge wie ein Mailprogram oder Solitaire vorinstalliert sind, kommt Linux Mint, zumindest in der Xfce Light Version, die wir hier getestet haben, mit relativ wenig aus. Einen Desktop und Browser bekommt man zwar, aber danach ist auch bald mal schluss. Denn hier zeigt sich die erste Stärke von Linux Mint: Eine gewisse Leichtigkeit des Systems. Die ISO von Linux Mint ist 1.8 GB gross. Etwa ein Drittel einer ISO von Windows mit ihren 4.5 GB. Weiterhin hat Linux Mint auch weniger Hintergrundprozesse als Windows. Das heisst, auch hier kann einiges gespart werden. Das ist auch ein wichtiger Faktor beim Thema Stromverbrauch. Je weniger leistungsschluckende Prozesse, desto weniger Strom braucht man insgesamt. Und für Energieeffizienz stehen wir als Prime Computer ein.

Linux PrimeMini

Installation

„Solche Vorteile sind ja schön und gut aber was kann man mit so einem Linux denn genau machen? Und wie mach ich das?“ Nun die Installation ist sehr simpel. Man braucht nicht, wie man vielleicht vermutet, Programmierwissen oder ähnliches. Ein USB-Stick und ein PrimeMini genügen. Da Mint ein Leichtgewicht ist reicht eine 250GB SSD im PrimeMini aus. Die ISO ist von Linux Mint Seite herunterladbar. In diesem Beispiel installieren wir Linux Mint Xfce, welches sehr wenige Ansprüche an RAM und Festplattenspeicher stellt. 256 MB Arbeitsspeicher und 3 GB freier Festplattenspeicher würden theoretisch genügen.

Als nächsten Schritt die heruntergeladene ISO in Rufus (Downloadseite) und auf dem USB-Stick installieren. Den USB-Stick danach an den PrimeMini anschliessen. Während des Aufstartens des PrimeMini F10 drücken und im nun erscheinenden Bootmenü den USB-Stick als Boot-Medium auswählen. Nun startet ein Live-Image von Linux Mint, wo mit Anwählen des CD-Symbols auf dem Desktop das Betriebssystem installiert werden kann. Die Installation selbst ist einfach und selbsterklärend. Sie verlangt sogar weniger Zeit und Eingaben als die Windows Installation.

Ist die Installation fertig sitzt man nun vor einem fast leeren Desktop. Ein Fenster mit einem First-Setup erscheint, wo Features wie App-Browser oder das Update Center erklärt werden.

Linux Programme

Beim ersten Start empfehlen wir alle Updates auszuführen. Im App-Browser sucht man nach den gewünschten Programmen und installiert diese mit einem Klick. Hier stösst man auf die vermeintlichen Schwächen von Linux. Die Linux Userbase ist vergleichsweise klein. Viele bekannte Programme gibt es auf Linux nicht. Office 365 ist nur über die Online-Varianten vorhanden, und Programme der Adobe Creative Suite sucht man vergebens. Man kann versuchen mit „Wine“, einer Emulationssoftware für Windows, die Programme zum Laufen zu bringen, aber das ist nicht immer ohne Kompromisse möglich. Allerdings gibt es ganz oft eine Linux-Alternative zu den gewünschten Programmen. Zum Beispiel Libre Office als Microsoft Office Ersatz, den Mailclient Thunderbird oder das Bildbearbeitungsprogramm Gimp als Alternative für Adobe Photoshop.

Empfehlen wir nun Linux Mint?

Ja und nein. Man braucht doch Spass am Experimentieren und Lust sich mit dem Betriebssystem auseinanderzusetzen damit man mit Linux richtig Freude hat. Wer ein schlankes System sucht, das trotzdem fast alle Möglichkeiten bietet, der ist bei Linux Mint Xfce richtig. Ein grundsätzlicher Vorteil von Linux und Linux Mint ist der Preis. Im Gegensatz zu Windows ist Linux Mint wie die meisten Linux-Distributionen kostenlos.

Als kleinen Tipp zum Schluss: Der PrimeMini kann bei unseren Verkaufspartnern wie Brack.ch auf Anfrage auch ohne Windows bestellt werden. Das spart bis zu 170.- CHF pro Gerät.

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