Chipkrise – Containermangel – Lieferkettenkollaps: Die aktuelle Lage im globalen Warenhandel und speziell im Markt für IT-Hardware wird in der Presse mit dramatischen Worten präsentiert. Doch wie prekär ist die Lage wirklich? In diesem Blogpost zeigen wir, wie sich die Lieferengpässe auf Prime Computer als im Vergleich kleineren Hardwarehersteller auswirken.

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Anhaltende Knappheit

Die Liefersituation für bestimmte IT-Hardware, insbesondere bei Chips für Prozessoren und Grafikkarten, war schon vor der Coronapandemie angespannt. Die unmittelbaren Auswirkungen aber auch die Nachwirkungen der Pandemie und der damit verbunden Shutdowns hat die Situation signifikant verschärft. Zudem sind nun weitere IT-Komponenten und Ausgangsmaterialen von Engpässen betroffen. Beispielsweise sind Substrate, die zur Produktion von Computerchips und Motherboards gebraucht werden, zum Teil absolute Mangelware. Die Situation wird sich, Stand Sommer 2021, kurzfristig nicht verbessern, im Gegenteil. Intel, der weltweit grösste Produzent von Prozessoren rechnet für Q3 und Q4 mit einer halbierten Produktion gegenüber den gleichen Quartalen im Vorjahr. Das alles bei einer deutlich höheren Nachfrage, getrieben durch eine beschleunigte Digitalisierung und Nachholeffekte in der Industrie.

PrimeMini Lager

Auswirkungen auf Prime Computer

Wie man schon vermuten kann, hat das alles Auswirkungen auf Prime Computer. Konkret zeigt sich dies in verzögerten oder gar ganz ausfallenden Lieferungen von Motherboards, die wir in unseren Mini-PCs und Servern verbauen. Das spiegelt sich dann in mangelnder Verfügbarkeit einzelner Konfigurationen.

Die Lage ist also tatsächlich angespannt. Als kleinerer Hersteller wird Prime Computer gerade von sehr grossen Suppliern wie Intel nicht bevorzugt beliefert. Es ist verständlich, dass diese Lieferanten Kunden wie HP oder Lenovo, die jedes Jahr Millionen von Computerchips abnehmen, zuerst beliefern. Diese Nachteile können wir als kleiner Mitbewerber durch Flexibilität und Schnelligkeit kompensieren. So haben wir uns unmittelbar nach der Ankündigung von Liefereinschränkungen für unsere Motherboards daran gemacht, Alternativen mit besser verfügbaren Komponenten zu entwickeln. Gerade weil Prime Computer ihre Produkte im B2B-Bereich verkauft, ist die Vorhersagbarkeit der mittel- bis langfristigen Produktverfügbarkeit enorm wichtig.

PrimeServer Pro

Produktoffensive als Antwort

Die Chipkrise hat somit auch ihre guten Seiten. Die Prime Computer Kunden können sich im Sommer 2021 auf eine Produktoffensive freuen. Wir werden Mini-PCs in neuen Formfaktoren, mit Intel und erstmals auch AMD Prozessoren und sogar eine ganz neue Produktkategorie präsentieren.

Den Anfang macht Ende Juli ein Mini-PC mit Intel Core i5 Prozessor, den wir als Reaktion auf die eingeschränkte Verfügbarkeit des PrimeMini 5 i5 entwickelt haben. Es lohnt sich also regelmässig auf der Prime Computer Website vorbeizuschauen oder unseren Social-Media-Kanälen zu folgen.

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