Für Unternehmen sind die Kosten, die durch die IT-Infrastruktur entstehen, von grosser Bedeutung, da sie einen entscheidenden Faktor bei der Wirtschaftlichkeit darstellen. Ein PC-Kostenrechner hilft dir dabei, die Betriebskosten von PCs aufzuschlüsseln. Ein solcher PC Kostenrechner berücksichtigt alle Faktoren der laufenden Kosten. 

In diesem Artikel geht es um die Betriebskosten von PCs sowie darum, welche Unterschiede es hierbei gibt. Du erfährst ausserdem mehr über die Gesamtbetriebskosten. Ebenfalls wird thematisiert, welchen Einfluss sparsame Hardware auf die laufenden Kosten hat.

Wann ist ein PC-Kostenrechner sinnvoll?

Der Einsatz eines PC-Kostenrechners lohnt sich nicht nur, wenn du bereits über eine IT-Infrastruktur verfügst. Er ist auch sinnvoll, wenn du eine Anschaffung neuer Systeme planst.

Eine IT-Strategie ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensausrichtung. Viele Entscheidungsträger machen allerdings einen wesentlichen Fehler: Sie berücksichtigen nur die Anschaffungskosten. Mit einem PC-Kostenrechner kannst du alle Kostenfaktoren miteinbeziehen. So ergibt sich ein realistisches Bild der Kosten deiner zukünftigen IT-Infrastruktur.

Dies erlaubt einen realen Vergleich verschiedener Angebote und Optionen. Das Ziel ist es, zukunftssichere und zuverlässige Systeme zum bestmöglichsten Preis zu erhalten.

Ein präziser PC Kostenrechner berechnet die tatsächlichen Aufwendungen für die Computer in deinem System und zeigt dir vor, wie viel Kosten du beim Wechsel auf ein ökonomischere Geräte einsparen kannst.

Was berechnet ein PC Kostenrechner?

Der PC-Kostenrechner kalkuliert die Gesamtbetriebskosten (TCO). Die Berechnung erfolgt jeweils für ein System anhand möglichst realistischer Daten. Bei mehreren Computern und Servern kannst du jeweils einzelne Kalkulationen erstellen. In der Summe bietet dir der Rechner einen Überblick über die realen Kosten deiner IT-Infrastruktur. Für die Nutzung des Rechners benötigst du einige Eckdaten der Systeme.

PrimeMini 4 Testgerät

Was ist die Gesamtbetriebskosten und wie hilft dir ein PC-Kostenrechner bei der Berechnung?

Gesamtbetriebskosten bezeichnet alle Kosten, die durch Anschaffung und Betrieb entstehen. Diese Berechnung ist interessant, um die wirklichen Kosten der IT-Infrastruktur zu kalkulieren.

Viele der Kostenfaktoren sind versteckt oder indirekt. Sie entstehen erst im Laufe der Jahre. Deshalb fokussieren sich die meisten Unternehmen einzig und allein auf die Anschaffungskosten der Hardware. Diese macht im Endergebnis jedoch nur einen Bruchteil der Gesamtkosten aus. Die laufenden Kosten erhöhen die Gesamtbetriebskosten. Langfristig kann ein in der Anschaffung teureres System sogar Geld sparen und Kosten reduzieren.

Welche Faktoren beeinflussen die Gesamtbetriebskosten?

Es sind vier Faktoren, die die TCO beeinflussen. Dabei handelt es sich um:

  • Anschaffungskosten
  • Stromverbrauch im Betrieb
  • Ausfallrate
  • Servicekosten

Wie ermittle ich den Stromverbrauch meiner Systeme für den PC Kostenrechner?

Es gibt verschiedene Optionen, den Strombedarf deiner Computer und Server festzustellen. Einige dieser Methoden sind präziser, dafür jedoch aufwendiger. 

Besonders genaue Werte erhältst du, wenn du mit einem Energiemessgerät kontrollierst. Es ist im Fachhandel erhältlich. Das Energiemessgerät wird zwischen Computer und Netzstecker eingesetzt. So misst es den Verbrauch des kompletten Systems. Nutzt du eine Mehrfachsteckdose, kannst du zusätzlich den Verbrauch des Monitors und anderer Peripheriegeräte berücksichtigen.

Strommessgeräte zeigen dann den aktuellen Verbrauch in Watt an. Anhand dieser Werte ist es möglich, den Stromverbrauch für einen Tag oder das ganze Jahr hochzurechnen. Zeigt das Messgerät etwa einen Verbrauch von 125 Watt an, ist das gleichbedeutend mit 0,125 Kilowatt pro Stunde.

Dementsprechend verbraucht ein PC mit diesem Wert an einem Arbeitstag mit acht Stunden 1000 Watt, was einer Kilowattstunde entspricht. Bei angenommenen 260 Arbeitstagen im Jahr sind es an diesem einen Arbeitsplatz 260 kWh Strom jährlich. 

Hast du mehrere baugleiche Systeme, multiplizierst du den Wert einfach mit der Anzahl der Computer. Bei 15 PCs würde im Beispiel der Stromverbrauch somit bei 3900 kWh im Jahr liegen.

Alternativ gibt es Software, die den Stromverbrauch misst. Sie liefert jedoch nicht immer glaubwürdige Werte. Eine weitere Möglichkeit ist die Recherche im Internet. Bekannte Hersteller von IT-Systemen stellen Verbrauchswerte auf den eigenen Webseiten bereit. Auch gibt es IT-Communitys im Internet, die regelmässig den Stromverbrauch von Komponenten oder Systemen testen. Über solche Informationen ist ein Vergleich mit deinen Computern möglich.

Vom Stromverbrauch zu den realen Kosten

Vom Stromverbrauch zu den realen Kosten

Mit den ermittelten Stromverbrauchswerten ist es möglich, recht präzise die realen Kosten deiner IT-Infrastruktur zu kalkulieren. Dafür benötigst du nur noch den Strompreis, den du pro Kilowattstunde zahlst. Angenommen, dieser beträgt 20,5 Rappen pro kWh. Dann liegen die Stromkosten für 15 PCs mit einem jährlichen Stromverbrauch von je 260 kWh bei 799,50 CHF.

Auf die gleiche Weise kannst du grob ausrechnen, um welchen Faktor du deine Stromkosten mit effizienten PCs reduzieren kannst. Verbraucht ein System statt 125 Watt nur noch 15 Watt, zeigt sich der Unterschied deutlich. Dann erzeugen 15 Computer bei acht Stunden Laufzeit an 260 Tagen im Jahr nur noch Stromkosten von 95,94 CHF.

Anhand dieses Beispiels wird deutlich, wie wichtig sparsame Computer bei hohen Strompreisen sind.

Ein Blick in die Zukunft: Warum wird ein PC Kostenrechner immer wichtiger?

Für Unternehmen wird es immer bedeutsamer, sich um die laufenden Kosten zu kümmern. Steigende Energie- und Strompreise sind seit Jahren Realität. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren aller Voraussicht nach fortsetzen.

Hohe Stromkosten belasten somit zunehmend die Bilanz deines Unternehmens. Dies ist ein wirtschaftlicher Faktor. Wer energieeffiziente Hardware einsetzt, senkt seine laufenden Kosten und verschafft sich Wettbewerbsvorteile.

Green IT und effizienter Betrieb gehen bei Windows Mini-Servern von Prime Computer Hand in Hand

Die zunehmende Digitalisierung verstärkt diese Entwicklung weiter. Dadurch nimmt die Anzahl an Computern in Unternehmen immer mehr zu. Gleichzeitig gibt es eine klare Tendenz zur Infrastruktur in der Cloud. Dadurch sinken die Anforderungen an die Leistung deiner lokalen Systeme. Vielmehr liegt zukünftig der Fokus auf zuverlässigen Computern mit niedrigen Unterhaltskosten.

Was beeinflusst die Lebensdauer deiner PCs und welche Auswirkungen hat dies auf die TCO?

Die Nutzungsdauer von Computern hängt von der Zuverlässigkeit der Bauteile ab. Im gewerblichen Einsatz wird bei Computersystemen oft mit einer Lebensdauer von etwa fünf Jahren kalkuliert. Nicht alle Systeme erreichen diesen Punkt.

Dies beeinflusst die Gesamtbetriebskosten der IT-Infrastruktur. Defekte Systeme musst du ausserplanmässig ersetzen. Teilweise ist eine Reparatur möglich, wodurch weitere Kosten entstehen. Der TCO-Rechner berücksichtigt dies entsprechend.

Die Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Computern lässt sich durchaus vorhersagen. Es gibt bestimmte Bauteile, die besonders anfällig für Ausfälle sind. Das sind vor allem mechanische Komponenten. Bei ihnen sind bewegliche Teile vorhanden. Mit der Zeit kommt es hier unweigerlich zum Verschleiss. Somit erhöht sich die Gefahr für Ausfälle.

Zuverlässiger sind Systeme ohne mechanische Bauteile. Mittlerweile ist es im IT-Bereich problemlos möglich, Computer zusammenzustellen, die darauf verzichten. Einige Beispiele hierfür sind:

  • SSDs statt herkömmlicher Festplatten als Datenspeicher
  • passives Kühlkonzept anstelle von Lüftern
  • externes, lüfterloses Netzteil als Ersatz für interne Netzteile mit Lüfter

Durch diese Massnahmen steigen Lebensdauer und Zuverlässigkeit. Dies verhindert Ausfälle und somit Folgekosten.

Der Datenspeicher

Systemausfälle und Servicekosten – ein weiterer Faktor für die TCO

In vielen Fällen ist es möglich, ein defektes System instand zu setzen. Doch auch eine Reparatur sorgt für direkte und indirekte Kosten. Diese berücksichtigt der PC Kostenrechner ebenfalls.

Der Defekt eines PCs ist zunächst mit einem Produktionsausfall verbunden. In den meisten Fällen ist es schnell möglich, einen Ersatz zu beschaffen. Dies betrifft beispielsweise den Arbeitsplatz eines Mitarbeiters oder einen Server.

Entscheidend für die weiteren Kosten ist die Garantie des Herstellers. Die Regel ist, dass Produkte in der Schweiz eine Gewährleistung von zwei Jahren haben. Diese Garantie ist gesetzlich vorgeschrieben. Einige Anbieter verlängern die Gewährleistung auf drei Jahre. Fällt ein System innerhalb der Gewährleistung aus, steht der Hersteller in der Pflicht. Reparatur und Austausch sind dann kostenlos.

Anders ist die Situation, wenn der Defekt ausserhalb der Garantiezeit auftritt. Dann musst du entscheiden, ob sich eine Reparatur lohnt. Gerade bei kleineren und günstigeren Bauteilen ist eine Reparatur angebracht. Dazu gehören vor allem die mechanischen Lüfter, aber auch die Festplatte kann betroffen sein.

Instandsetzungen erhöhen jedoch auch die TCO. Deshalb berücksichtigt der PC Kostenrechner solche Ausfälle und rechnet dies auf die Betriebskosten des PCs an.

Daten aus der Praxis zeigen eine Ausfallrate bei PCs von rund vier Prozent in den ersten fünf Jahren. Dies gilt jedoch nur für Computer mit mechanischen Bauteilen wie Lüftern oder klassischen HDDs. Systeme, die konsequent ohne mechanische Bauteile auskommen, weisen hingegen Ausfallraten von 1,5 Prozent auf. Dementsprechend sind die Auswirkungen auf die TCO weniger dramatisch.

Ein Beispiel aus der Praxis: TCO nach fünf Betriebsjahren

PrimeMini 5 auf dem Schreibtisch

Das Beispielunternehmen verfügt über 35 Arbeitsplatzrechner. Die Einsatzzeit ist auf fünf Jahre ausgelegt. Bei den Computern wurde der Fokus auf einen möglichst niedrigen Anschaffungspreis gelegt. Dementsprechend wurden 35 Rechner für einen Stückpreis von 800 CHF beschafft. Die Garantiezeit beträgt zwei Jahre.

Die Systeme laufen acht Stunden pro Tag an 260 Tagen im Jahr. Der Stromverbrauch pro System wurde bei einer Messung mit etwa 100 Watt festgestellt. Die kompletten Anschaffungskosten für alle 35 Systeme betrugen somit 28’000 CHF. Der TCO-Rechner gibt hingegen die Betriebskosten der PCs nach fünf Jahren Nutzung mit 43’645 CHF aus.

Besonders ins Gewicht fallen die 10’220 CHF Stromkosten. Auch die Servicekosten machen mit 4’725 CHF einen grossen Teil aus. Zu den gesamten Gesamtbetriebskosten tragen die Servicekosten über zehn Prozent bei. Servicekosten berechnen sich aus der kürzeren Garantie beim Wettbewerber.

Mit dem PC Kostenrechner ist nun ein Vergleich möglich, wie die TCO nach fünf Jahren mit einer anderen Wahl ausgesehen hätten. Mit 35 Prime Mini würden die Anschaffungskosten mit 38’465 CHF zwar höher liegen. Die TCO nach fünf Jahren fällt dagegen mit 40’838 CHF niedriger aus. Das Unternehmen hätte also rund 2’800 CHF gespart.

Der grösste Teil der Ersparnis ist den niedrigen Stromkosten zu verdanken. Diese sind mit 1’533 CHF über 80 Prozent geringer. Dementsprechend fällt die TCO-Berechnung mit längerer Laufzeit sogar noch positiver für die sparsamen und dennoch leistungsstarken Rechner von Prime Computer aus. Mithilfe des PC Kostenrechners kannst du die Kosten deiner aktuellen Systeme präzise selbst ausrechnen.

PrimeMini und PrimeServer – die Lösungen von Prime Computer

Prime Computer hat Lösungen im Angebot, die auf niedrige Betriebskosten und lange Lebensdauer optimiert sind. Sowohl Server als auch Workstations für unterschiedliche Anforderungsprofile findest du bei Prime Computer.

So besitzen weder die Server noch die Mini-PCs von Prime Computer mechanische Bauteile oder Lüfter. Die kompakten Gehäuse verfügen über ein passives Kühlkonzept. Gleichzeitig sind die Systeme wie der PrimeServer Pro für den Dauerbetrieb ausgelegt.

Statt HDDs sind in den Systemen von Prime Computer SSDs eingebaut. Zum einen sind SSDs zuverlässiger, da sie keine mechanischen Bauteile besitzen. Zum anderen sind sie auch noch sparsamer im Energieverbrauch.

Die Systeme von Prime Computer sind auf einen niedrigen Energieverbrauch getrimmt. Zum Einsatz kommen Prozessoren von Intel, die für den Mobile-Bereich konzipiert sind. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom als Desktop-CPUs mit gleicher Leistung. Informiere dich jetzt über die Produkte von Prime Computer, wenn du die Betriebskosten deiner PCs minimieren möchtest.

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