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Wenn du dir nicht sicher bist, ob du ein Upgrade von Windows 11 durchführen sollst oder nicht, soll dir dieser Blogbeitrag bei der Entscheidungsfindung helfen. Wir haben die wichtigsten Fakten über das neueste Betriebssystem von Microsoft zusammengefasst.

 

INHALTSÜBERSICHT

 

1. Die Basics auf einen Blick

2. Gratis Upgrade

3. Systemanforderungen

4. Green-IT Hardware von Prime Computer für Windows 11

5. Ein neuer Look

6. Multitasking mit mehreren Desktops

7. Integriertes Teams

8. Snap Assist für einen aufgeräumten Screen

9. Das neue Startmenü

10. Widgets

11. Unser Fazit

1. Die Basics auf einen Blick

Windows 11 kommt mit willkommenen Verbesserungen. Viele davon sind jedoch so subtil und versteckt, dass du sie wahrscheinlich nicht auf den ersten Blick bemerken wirdst. Um dir die Entscheidung für oder gegen ein Upgrade zu erleichtern, haben wir im Folgenden die wichtigsten Eckpunkte von Windows 11 für dich zusammengefasst.

  • Schnelles und energieeffizientes Betriebssystem
  • Einladendes, schlankes Design mit abgerundeten Ecken
  • Zentrierte Starttaste
  • Mehrere Desktops für Arbeit und Freizeit
  • Widgets informieren über Nachrichten, Wetter und Kalendertermine
  • Auto HDR und DirectStorage verbessern bei kompatibler Hardware die Spieleleistung
  • Nicht alle Computer haben die notwendigen Systemvoraussetzungen für das Update
  • Neue Snap Assist- und Layouts-Funktionen für eine einfachere Verwaltung mehrerer Fenster

Wer bisher mit Windows 10 gearbeitet hat, kann kostenlos auf Windows 11 updaten. Für alle, die sich nicht so schnell von ihrem vertrauten Windows 10 verabschieden wollen, garantiert Microsoft die Versorgung mit Updates für das ältere Betriebssystem bis 2025.

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2. Gratis Upgrade

Das neue Betriebssystem ist seit Oktober als kostenloses Upgrade für Besitzer des Vorgängers Windows 10 verfügbar. In den Einstellungen wählen Sie unter „Update und Sicherheit“ die Option „Nach Updates suchen“. Wenn Windows 11 verfügbar ist, erscheint ein Hinweis und Sie müssen nur noch auf „Herunterladen und installieren“ klicken. Damit der Hinweis auf den Download von Windows 11 erscheint, muss zuvor das aktuelle Windows 10 21H1 installiert sein. Diese Version des Betriebssystems kann im Voraus mit dem Update-Assistenten installiert werden.

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3. Systemanforderungen

Damit Windows 11 optimal läuft, sollten die Systemanforderungen für die Hardware erfüllt sein. Andernfalls könnte das Betriebssystem viel zu langsam laufen und anfangen zu ruckeln. Viele PCs, die vor 2018 auf den Markt kamen, fallen leider durch das Raster, weil sie die von Microsoft vorgegebenen Eigenschaften nicht erfüllen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels waren die folgenden Informationen über die Mindestanforderungen verfügbar:

CPU
1 GHz mit 2 Kernen auf einem kompatiblen 64-Bit-Prozessor (Intel, AMD, Qualcomm) oder SoC
Memory
4 RAM
Hard disk 64 GB
BIOS UEFI aktiviert
Secure boot enabled
Bildschirm/Auflösung 1280 x 720 Pixel (720p-Display), mit einer Diagonale von mehr als 9 Zoll

8 Bits pro Farbkanal

Grafikkarte DirectX 12 oder höher mit WDDM 2.0-Treiber
TPM Trusted Platform Module (TPM) Version 2.0
Webcam Ab 2023 müssen Laptops zwingend mit einer HD-Kamera ausgestattet sein, um Windows 11 nutzen zu können. Dies gilt nicht für Desktop-PCs
Internet Connection Für die „Windows 11 Home Edition“-Version sind eine Internetverbindung und ein Microsoft-Konto zwingend erforderlich, um die Einrichtung von Windows 11 abzuschließen. Dies gilt auch für „Windows 11 Home“ im S-Modus. Alle anderen Versionen benötigen kein Internet für die Installation.

Wir empfehlen das Freeware-Tool „Windows Health Check„, um zu prüfen, ob dein aktuelles Gerät für das Upgrade auf Windows 11 geeignet ist.

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4. Green-IT Hardware von Prime Computer für Windows 11

Vollständig unterstützt = Neuinstallation und Upgrade auf Windows 11 möglich

  • PrimeMini IoT: Nicht unterstützt
  • PrimeMini Slim 2: Vollständig unterstützt
  • PrimeMini Connect: Nur Neuinstallation unterstützt
  • PrimeMini 4 i7: Vollständig unterstützt
  • PrimeMini 4 i3 and i5: Nur Neuinstallation unterstützt
  • PrimeMini 5: Vollständig unterstützt
  • PrimeStation Pulsar: Vollständig unterstützt
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5. Ein neuer Look

Die offensichtlichste Änderung im neuen Windows 11 ist das Design. Windows 11 rückt das Startmenü in den Mittelpunkt und das Design ist runder und weicher als bei den Vorgängern. Die neue Benutzeroberfläche sieht dem UI-Design von Apples macOS verblüffend ähnlich, und Microsoft streicht auch viele unnötige Elemente zugunsten einer minimalistischen, aufgeräumten Benutzeroberfläche, genau wie sein größter Konkurrent Apple.

Design Start menue c Microsoft

Bei der Vorstellung des neuen Betriebssystems sagte Microsofts Chief Product Officer, Panos Panay, dass das neue Betriebssystem die eigene Produktivität stärken und die Kreativität fördern soll. „Es ist modern, frisch, sauber und schön.“ Der neue Look soll es dem Nutzer so angenehm wie möglich machen, sich in Ruhe und konzentriert der Computerarbeit zu widmen, ohne dass er dabei in seinen Möglichkeiten eingeschränkt wird. Eine schöne Idee, wenn man bedenkt, dass sich ein Großteil der Bevölkerung in den letzten 18 Monaten dank der COVID-Sperre in die eigenen vier Wände zurückgezogen hat und Arbeit, Unterhaltung und soziale Kontakte größtenteils digital erledigt werden – das Betriebssystem muss also mit den Anforderungen Schritt halten.

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6. Multitasking mit mehreren Desktops

 

Desktops c Microsoft

Bemerkenswert ist die überarbeitete Funktion der multiplen Desktops, mit der Sie mehrere Desktops für Arbeit, Freizeit oder andere Zwecke einrichten können.

Klingt zunächst kompliziert, lässt sich aber in der Praxis recht einfach umsetzen. Neben der Schaltfläche „Start“ befindet sich eine neue Schaltfläche „Aufgabenansicht“, die wie zwei sich überlappende Fenster aussieht. Wenn Sie den Mauszeiger über diese Schaltfläche bewegen, wird eine Vorschau aller geöffneten Desktops angezeigt, sowie die Möglichkeit, neue einzurichten. Außerdem können die Hintergrundbilder der jeweiligen Desktops individuell verändert und mit Namen versehen werden, um sie besser voneinander unterscheiden zu können.

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7. Integriertes Teams

Teams erlebte im Zuge der COVID 19-Pandemie einen sprunghaften Anstieg der Nutzerzahlen, und nun hat Microsoft dieses Tool vorinstalliert und zu einem festen Bestandteil seines Betriebssystems gemacht.

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8. Snap Assist für einen aufgeräumten Screen

Microsoft hat sich vorgenommen, Windows 11 so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Eines der vielen Tools, die dazu beitragen sollen, ist Snap Assist. Dieses Tool erleichtert es, geöffnete Fenster in verschiedenen Layouts zu gruppieren. So lässt sich der Anzeigebereich mit wenigen Klicks optimal ausnutzen.

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Snapp Assist c Microsoft

9. Das neue Startmenü

Windows 11 baut auf dem vertrauten Fundament von Windows 10 auf und stellt somit keinen Paradigmenwechsel dar, sondern verfeinert und vereinfacht Anwendungen wie die Systemsteuerung oder den Start-Button. Letztere hat ihren jahrzehntealten Platz in der linken unteren Ecke der Taskleiste verlassen und ist in die Mitte gerückt, ebenso wie die im Startmenü angehefteten Anwendungen. Das neue Startmenü verfügt auch über eine Suchleiste, die prominent am oberen Rand angezeigt wird und mit der man blitzschnell nach Programmen, Dateien oder Menüs suchen kann. Insgesamt wirkt das Startmenü ruhiger und aufgeräumter als das des Vorgängerbetriebssystems.

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10. Widgets

Eine der großen neuen Funktionen in Windows 11, die Microsoft anpreist, sind Widgets. Das sind automatisch aktualisierte Kacheln, die Nachrichten, Wetter und Kalendertermine anzeigen. Viele kennen dieses Konzept vielleicht schon von Smartphones. Die Widgets befinden sich in einer versteckten Schublade, die Sie durch Drücken der Schaltfläche „Widgets“ von der Seite her aufziehen.

Windows 11 Widgets c Microsoft

Im Moment sind die Optionen für die Anpassung von Widgets und das Spielen mit verschiedenen Layouts ziemlich begrenzt. Als Microsoft die Einführung von Widgets in Windows 11 ankündigte, wurden uns Demos eines Widgets-Panels gezeigt, das angepasst, zum Vollbildmodus erweitert und nach Belieben neu angeordnet werden kann.

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11. Unser Fazit

Microsoft bewirbt Windows 11 als ein sicheres, leistungsfähiges und benutzerfreundliches Betriebssystem mit einem einladenden Design, das die PC-Nutzung sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit einfacher denn je machen soll. War der Wechsel von Windows 8 zu Windows 10 eine echte Revolution, so stellt das neueste Upgrade von Windows eine Verfeinerung seines Vorgängers dar. Die Vorteile von Windows 10 gehen durch das Upgrade auf Windows 11 nicht verloren, sondern werden weiter ausgebaut. Auch Nutzer des alten Windows werden sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit schnell im neuen Windows zurechtfinden, da viele Funktionen intuitiv auf gewohnte Art und Weise erreichbar sind.

Windows 11 ist anpassbar und neue Tools wie mehrere Desktops und Snap Assist sorgen für eine optimale Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Das schlanke Design macht Windows 11 auch für die Nutzung mit Touchscreens einfacher.

Uns gefällt, dass Microsoft es den Nutzern ermöglicht, das neue Betriebssystem so einzurichten, dass sie nicht auf vertraute Funktionen der Vorgängerversion verzichten müssen.

Viele neue Tools und Funktionen können tatsächlich dabei helfen, produktiver und schneller zu arbeiten und Anwendungen auf dem Bildschirm zu organisieren. Die Frage ist nur, ob die meisten dieser Tools in der Praxis auch genutzt werden – selbst die Start-Schaltfläche lässt sich über eine Schaltfläche in den Taskleisten-Einstellungen wieder in die linke untere Ecke verschieben. Wem Windows 11 überhaupt nicht gefällt, der kann das Upgrade getrost ignorieren und sein altes Windows 10 bis 2025 weiter nutzen. Es ist wahrscheinlich, dass Microsoft in naher Zukunft Windows 11 den letzten Schliff verpasst und kleinere Fehler behebt. Aus diesem Grund können Sie sich mit dem Upgrade durchaus Zeit lassen.

Pros: Windows 11

  • Aufgeräumte Benutzeroberfläche
  • Verbesserte Werkzeuge für produktives Arbeiten und mehr Platz auf dem Bildschirm
  • Einfachere und intuitive Menüs

Cons: Windows 11

  • Nicht jeder PC hat die notwendigen Systemvoraussetzungen für ein Upgrade auf Windows 11
  • Neue Widgets bringen wenig Mehrwert
  • Starre Taskleiste
Ich hoffe, dieser Blogbeitrag hat dir gefallen und dir bei deiner Entscheidung für oder gegen ein Upgrade von Windows 11 geholfen. Wenn du Fragen hast, kannst du uns jederzeit kontaktieren.
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